Inszenierungen entstehen mit menschlichen und tierischen Besuchern unseres Ateliers. Wer da ist, wird in eine Inszenierung eingebunden.
Attribute wie Individualtität, Geschlechtszugehörigkeit, tierische oder menschliche Herkunft treten in den Hintergrund und/oder werden durch die reduzierte Symbolik hervorgehoben; je nach Betrachtungsweise.
Die Serien finden Verwendung bei freien Ausstellungsprojekten und beim Ausstellungskonzept: Kultur und Tier / siehe www.filmtierzentrale.de - Ausstellungskonzepte
Das erste Menschenpaar entdeckt seine wegbereitende Verantwortung zur Menschwerdung auf unterschiedlichen Stufen seiner Evolution.
Serie: Religion im Tierreich
Mütter lieben ihre Kinder, auch wenn sie seltsam erscheinen.
Bodypainting und make up artist:
Léonie Gené / www.leoniegene.de
Ein kranker Hund
Serie: vom Zauberberg
aus der Serie: Religion im Tierreich
Ein Flamingo nach dem Flamingotanz; einem Gruppenritual, das dem Zusammenhalt der rosa Flamingoindividuen innerhalb einer Kolonie dient. Allein die Bindung an seine Kolonie ermöglicht diesem Flamingo sein Überleben. Wer zusammen tanzt, gehört zusammen.
Dieses Lebewesen ist zwar noch nicht fähig, Sinnfragen zu stellen oder gar den Ursprung von Blitz und Donner herleiten zu wollen, aber in der genetisch manifestierten, durch kolonieimmanete Sozialisationsprozesse überbauten Ausformung des absurden Tanzrituals sehen Verhaltensforscher die früheste Form der Religiösität.
Weiter läßt sich herleiten: Je absurder, riskanter und energieaufwendiger dieser Flamingo sein Ritual betreibt, desto enger wird die Bindung an seine Kolonie. Diesem Flamingo läßt sich sogar der Ausbruch von Aggressionen unterstellen, wenn er einen Flamingo trifft, der anders tanz
"Ich, Hagen, schlug ihn zu Tod"
Serie: Erzmythen
Abraham und sein Sohn
Serie: Religion im Tierreich
aus der Serie:
Du bist Jesus
Ein hamletartiger Überflüssiger verweigert den Schädel seines Narren.
"Tagsüber arbeite ich ich wie ein Mönch und nachts bin ich wie ein streunender Kater auf der Suche nach Liebe. Die Kurie sollte mich heilig sprechen."
Bild in Gedenken an P.P.Pasolini
"Wie kannst du mich um etwas zu trinken bitten, wenn du ein Jude bist und ich eine Samaritanerin." Joh 4,9
aus der Serie: Narzissmus und Nuancen des Mitleids
"Denn wer das Schwert nimmt, der soll durch das Schwert umkommen." Mt 26,53
aus der Serie: Narzissmus und Nuancen des Mitleids
"Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als daß ein Reicher in das Himmelreich Gottes kommt." Mt 19,24
aus der Serie: Narzissmus und Nuancen des Mitleids
"Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest." Mt 4,9
aus der Serie: Narzissmus und Nuancen des Mitleids
"Warum weinst du? Wen suchst du?" Joh 20,15
aus der Serie: Narzissmus und Nuancen des Mitleids
Und das Wort ist Fleisch geworden. Joh 1,14
aus der Serie: Narzissmus und Nuancen des Mitleids
Initiationsritual:
Ein Mädchen fängt seinen ersten Löwen.
Moby Dick lebt gelangweilt weiter..oder Ahab als Schicksalsfänger. Ein Versuch.
Moby Dick trifft Mose im Eismeer
aus der Serie: Religion im Tierreich
Weitere Heilungen Mt 15,29
Serie: vom Zauberberg
aus den Serien: Du bist Jesus / Narzissmuss und Nuancen des Mitleids / Religion im Tierreich
Eine heraustretende Seele
Ein Zyklop auf einem Baum
Serie: Religion im Tierreich
Sündenfall - Was nun?
Serie: Religion im Tierrreich
Bild nach Pasolini zur unlösbaren Verknüpfung von Erotik und Religion.
Ein Schüttelreim nach Faust; aus der Serie: Die kleine Fee
Die kleine Fee schaut drei Gottgleiche
Die kleine Fee schwirrt durch die Zeit,
was hält der liebe Gott für sie bereit?
Es trägt sich zu in einem Garten,
viel Römer harren dort.
Die wollen einen Pilger braten.
Der liebe Gott ist auch nicht weit,
sein Grinsen allzu breit.
Dort nimmt die gute Fee den Mund zu voll,
der Gott denkt: "Die ist toll"
Fee: "Oh Vater, gib mit dem Pilger mir mir Zeit
das Leben wär doch schön zu zweit."
Gott spricht: "Du willst an seiner Seite gehen?
Jesus will ich nimmer lebend sehen.
Für euch gilt: Sterben, schlafen und nichts weiter
es ist mein Spiel, es macht mich heiter."
Da tritt der Teufel auf, wie immer ganz salopp:
"Wehrter Chef, du stiehlst mir meinen Job.
Wenn ich wo auftauch bin ich gern der Schreck der Menschen,
doch du, oh Himmlischer, überschreitest hier wohl Grenzen."
Gott zürnt: "Zu welchem Grund hab ich dich wohl erschaffen?
Doch nur zum Sellenheil der Pfaffen."
Der gute Gott spült ab die Hände sich in Unschuld.
Gott: "Ich allein herrsche über meinen Menschenhaufen.
Du erfüllst nur meinen Willen, damit ich strahle, glänze und mich lobe,
so daß die Menschen beten, schleimen bis zum Tode."
Der Herr: "Weil ich so gnädig bin, kannst du jetzt gehen,
leiste gute Arbeit, dann will ich dich auch wiedersehen"
Wie immer setzt sich fort das Wortgefecht,
berauscht von sich ein Gott in echt.
Die Fee nun stiehlt sich fort ganz leise,
"Heija, sind die beiden weise."
Das Jesuskind dann noch ans Kreuz gekettet,
'ner guten Fee das Leben rettet.
Zwölf in ihrem eigenen Schein.
Paviane in einer großen Stadt ergeben nichts Neues unter der Sonne.
aus der Serie: Beiträge zum Darwin-Jahr
Elektrowels-Therapie
Collage als Gedenken an Hemingway, Enke u.v.a.
Ein Puderzwitter wirbt um die Liebe eines Schleimzwitters.
aus der Serie: Beiträge zum Darwin-Jahr
Bodypainting und make up artist:
Léonie Gené / www.leoniegene.de
Verachtet nicht die Molche,
denn einstmals ward ihr ebensolche.
dank an Janet Wulfram und Léonie Gene
female choice als Basis der Evolution von links nach rechts
Junges Mädchen mit Fehlprägung auf rosa Elefanten
Quasi-Triptychon:
Zwei Mikroben erfinden in der Ursuppe zwei Geschlechter.
3. Himmelbild
Wenn die Welt ausschaut
wie ein Bild von Caspar David Friederich
dann weiß ich endlich schließelich,
das ich gefangen bin
in einem Bild von Welt.
Hagen Kuhr
Eine Krankenschwester möchte ruhen, doch es tritt schon wieder ein rosa Elefant in ihr Leben.
Kruzifixdarstellung: Ein Jesus verwundert am Kreuz